24.05.2016

USU-Gruppe meldet Geschäftszahlen für Q1/2016

Möglingen, 24. Mai 2016 - Die USU Software AG (ISIN DE000A0BVU28) steigerte im ersten Quartal 2016 den konzernweiten Umsatz nach IFRS um 20,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 16.957 (Q1/2015: TEUR 14.069). Hauptwachstumstreiber im Berichtszeitraum war das margenstarke Geschäft mit Software-Lizenzen. So steigerten die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend auch „USU“ oder „USU-Gruppe genannt) die Lizenzerlöse in den ersten drei Monaten 2016 um 60,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.074 (Q1/2015: TEUR 1.915). Neben einem starken Inlandsgeschäft konnte in Q1/2016 auch das Auslandgeschäft mit einem Wachstum von 12,3% weiter ausgebaut werden. Bei einer Erhöhung des Auslandsumsatzes auf TEUR 4.713 (Q1/2015: TEUR 4.196) beträgt der Auslandsanteil am Konzernumsatz nun 27,8% (Q1/2015: 29,8%). 

Das Wartungsgeschäft legte im ersten Quartal 2016 überproportional um 34,6% auf TEUR 4.666 (Q1/2015: TEUR 3.466) zu. USU profitierte dabei vor allem aus gestiegenen Erlösen aus Software-Wartungsverträgen sowie neuen Software as a Service („SaaS“)-Projekten. Auch das Beratungsgeschäft baute USU auf  TEUR 9.103 (Q1/2015: TEUR 8.492) aus, was einem Anstieg um 7,2% gegenüber Q1/2015 entspricht. 

Segmentbezogen erzielte USU in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 mit dem „Produktgeschäft“ Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 13.448 (Q1/2015: TEUR 10.666). Dies entspricht einem Umsatzzuwachs um 26,1% gegenüber dem Vorjahr. Auch der beratungsbezogene Umsatz des Segments „Servicegeschäft“ konnte mit TEUR 3.474 (Q1/2015: TEUR 3.349) wieder ein Wachstum von 3,7% erreichen. Entsprechend baute USU den Umsatzanteil des Produktsegmentes am Konzernumsatz von 75,8% im Vorjahr auf 79,3% im Berichtszeitraum aus. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den Monaten Januar bis März 2016  auf insgesamt TEUR 35 (Q1/2015: TEUR 53). 

Infolge des deutlich gesteigerten Produktgeschäftes und einer zugleich geringeren Kostenausweitung baute die USU-Gruppe die Profitabilität des Gesamtkonzerns im Auftaktquartal 2016 signifikant aus. So steigerte USU das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Bereinigtes EBIT) im ersten Quartal 2016 um 27,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.368 (Q1/2015: TEUR 1.077). Auf unbereinigter Basis erzielte USU ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 1.010 (Q1/2015: TEUR 743), was im Vorjahresvergleich einem Anstieg um 35,8% entspricht. Zugleich wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber Q1/2015 auf TEUR 1.654 (Q1/2015: TEUR 1.288). Der Konzernüberschuss belief sich aufgrund von Währungseffekten im Auftaktquartal 2016 auf TEUR 882, nach einem Betrag von TEUR 929 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis pro Aktie sank leicht von EUR 0,09 im Vorjahr auf EUR 0,08 im ersten Quartal 2016.

Der erzielte Konzerngewinn führte zu einem Anstieg des Eigenkapitals zum 31. März 2016 auf TEUR 61.744 (31. Dezember 2015: TEUR 60.791). Das Fremdkapital stieg zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 29.704 (31. Dezember 2015: TEUR 28.395), was vor allem aus erhöhten Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 91.448 (31. Dezember 2015: TEUR 89.186) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2016 auf 67,5% (31. Dezember 2015: 68,2%). Zugleich steigerte USU die Konzernliquidität in Form der liquiden und liquiditätsnahen Mittel und Wertpapieren deutlich auf TEUR 26.453 (31. Dezember 2015: TEUR 23.109), was einem Anstieg um 14,5% entspricht. 

Für das Gesamtjahr 2016 erwartet der Vorstand der USU Software AG nach dem positiven Jahresauftakt, den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich fortzusetzen. Dabei sollen neben dem Produktgeschäft im Ausland auch aus dem deutschen Kernmarkt weitere Impulse kommen. Dazu beitragen sollen die weitere Durchdringung des US-Marktes sowie der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa. Ein positives Indiz für das avisierte Wachstum ist der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe, der zum 31. März 2016 um 30,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 42.973 (31. März 2015: TEUR 33.049) ausgeweitet wurde. In Summe bekräftigt der Vorstand die Planung, den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2016 auf EUR 71 – 75 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 9 – 10,5 Mio. zu steigern. Auf Basis dieser Prognose plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2016 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer nachhaltigen Kontinuität fortzuführen. Für das Geschäftsjahr 2015 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung der USU Software AG eine Gewinnausschüttung von EUR 0,35 je Aktie vorgeschlagen, was einer Dividendensteigerung um 16,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bis Ende 2017 soll der Umsatz unter Einbezug von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen Wachstums auf über EUR 100 Mio. wachsen. Die operative Marge soll dabei auf Basis des Bereinigten EBIT auf 15% ansteigen.

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